Der Ligastrafsenat hat am Abend die Urteile aus dem Penalty-Shootout-Fall zwischen Red Bull Salzburg und Olimpija Ljubjna veröffentlicht und diese trifft die Green Dragons hart.
Ohne Anhörung der Betroffenen, nur auf den Schiedsrichterbericht und den Videostudium basierend, verhängte der Strafsenat:
- gegen Olipija Ljubjna die Höchststrafe von 10.000 €
- sperrte Laibachs Torhüter Mitja Pintaric wegen “sportlicher Schädigung” für 10 Spiele, sechs davon unbedingt
- sperrte Laibachs Trainer Hannu Järvenpää ebenfalls wegen “sportlicher Schädigung” von 4 Spielen, zwei davon unbedingt
In der Begründung geht der Strafsenat von unsportlichen Verhalten und grober sportlicher Schädigung aus. Für ihn gilt es nach dem Videostudium als erwiesen, dass Trainer Järvenpää nach Bekanntgabe anderer Spielergebnisse seine Spieler zur Bank holte und das Team danach nur noch Passivität zeigte. Weiters nimmt der Strafsenat den Verein als Ganzes in die Pflicht, für die Einhaltung des Spielbestimmungen seiner Akteuere verantwortlich zu sein.
Wie so oft wenn der Strafsenat tagt, lässt er oft mehr Fragen unbeantwortet zurück als der beantwortet.
- Wieso werden bei der MOBA nie die angezeigten Protagonisten befragt, bzw dürfen sich nie rechtfertigen?
- Warum wird der weisungsgebundene Mitja Pintaric ungleich schwerer bestraft, als der anordnende Trainer?
- Beinhaltet das Videostudium auch auch Tonaufzeichnungen? Wie sonst ist man so gut über die Absichten Laibachs informiert?
- Wird künftig auch gegen die Aufstellung von Reservekadern um das Ergebnis in die richtige Richtung zu drücken vorgegangen?
Ob der verständlichen Erregung des KAC’s über diese Vorgangsweise, gibt sich der Strafsenat wieder der Lächerlichkeit preis wenn er gegen die “Übeltäter” auf diese Art und Weise und auf Kärntner Geheiß vorgeht.







In Villach setzten sich die Adler gegen Graz zwar mit 3:1 durch, was aber angesichts des Wiener Sieges unbedeutend war. Villach verpasst ebenso wie die Graz 99ers und Jesenice das Playoff. Kurios: Mit dem Sieg gegen Graz retteten die Villacher Adler jene aus Znojmo. die als 7. in den Playoffs auf KHL Zagreb treffen werden.









Der Kronen Zeitung gegenüber bestätigte der Vizepräsident der Vienna Capitals seinen Rücktritt von der Funktion des sportlichen Leisters.
